Das war’s – 2012

Prost - auf ein gutes Jahr 2013!Was ist?

Schon wieder ist ein Jahr um.

Warum hier?

Aber auch wenn noch ein paar wenige Stunden des alten Jahres 2012 übrig sind, fällt meine Bilanz für dieses Jahr fast durchgängig positiv aus.

Es gab viele spannende Begegnungen, interessante Aufgaben und wunderbare Reisen. Das Erlebnis aber, das mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, war der Ausflug mit einem Walbeobachtungsschiff vor Boston an der Stellwagen Bank.

Der Veranstalter versprach, dass wir auf jeden Fall Wale zu sehen bekommen würden – andernfalls hätten wir Anspruch auf einen “rain check”. Aber natürlich bleibt eine gewisse Skepsis: Woher nehmen die diese Sicherheit? Was, wenn die Wale alle schon weitergezogen sind, oder an dem Tag einfach keine Lust auf Touristenboot-Watching haben?

Bei der einstündigen Fahrt raus zur Bank wurde daher jeder Wellenkamm argwöhnisch beäugt und immer wieder ging ein Raunen durch die Passagiere, wenn vermeintlich eine Finne gesichtet worden war, die sich dann doch nur als Welle oder Spiegelung herausstellte. Dann wurde der Motor abgestellt und wir warteten.

Und nach kurzer Zeit sahen wir tatsächlich den ersten Wal! Einen Finnwal, dessen langgezogener Rücken immer wieder die Wasseroberfläche zerschnitt, um danach für einige Minuten abzutauchen. Als wir ihm ein weiteres Mal begegneten, lag er mehrere Minuten fast reglos unter der Wasseroberfläche, so dass wir ausgiebig die hellen Unterseiten seiner Brustflossen und seiner Seiten bestaunen konnten.

Walfontäne

Kurze Zeit später fanden wir uns inmitten einer riesigen Delfinschule wieder – mindestens 200 Tiere,  wie uns das fachkundige Bordpersonal versicherte. Das Wasser wirbelte von springenden, tauchenden, jagenden Tieren, die sich anscheinend einen Spaß daraus machten, immer wieder haarscharf neben dem Schiffsrumpf ab- und aufzutauchen und mit der Bugwelle zu spielen. Ich hätte ihnen noch stundenlang zusehen können, aber wir sollten noch einen letzten Höhepunkt ansteuern.

Delfinschule

Wir sahen den Buckelwal schon aus der Ferne blasen, er glitt mehrfach durch die Wellen, tauchte ab um ein paar Minuten später wieder aufzutauchen. Wieder die eindrucksvolle Wasserfontäne, seine scharfe Rückenflosse, die langsamen, eleganten Bewegungen. Bei seinem letzten Tauchgang hob er seine Schwanzflosse weit aus dem Wasser, als würde er uns zum Abschied zuwinken – dann war er verschwunden.

Der Buckelwal verabschiedet sich

Und nun?

Ich bin gespannt, welche Erlebnisse das kommende Jahr bereit halten wird – eine größere Veränderung zeichnet sich bereits für den Jahresbeginn ab. Es bleibt also spannend!

Die Compunisten wünschen allen Lesern, Angehörigen, Freunden und Kollegen ein friedliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013
- wir lesen uns wieder!

Dezember 31, 2012 |  by  |  Collektiv
 

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