Marathon 2013 – II

Was ist?

Ich habe tatsächlich einen Startplatz beim Berlin-Marathon 2013 ergattert! Da waren mal wieder meine Glücksengel für mich tätig.

Eine Woche nachdem ich mich überhaupt entschieden hatte einen Marathon zu laufen, war auch schon Anmeldebeginn für den Berlin-Marathon.

Ich hatte das gar nicht realisiert, dass 40.000 Startplätze so heiss begehrt sind und wollte mich eigentlich erst Anfang 2013 registrieren lassen, man weiß ja schließlich nicht, was so alles im Laufe einer einjährigen Vorbereitungsphase passieren kann. Von körperlichen Problemen mal abgesehen, kommt jetzt erst noch der Winter und der innere Schweinehund muss täglich auf’s Neue überwunden werden. Als ich dann abends erfuhr, dass tatsächlich alle Plätze innerhalb von 3 Stunden vergeben waren, war ich sogar ein bisschen erleichtert. So geht der Kelch an mir vorüber und ich habe eine gute Ausrede…
So leicht war ich dann allerdings doch nicht aus der Nummer raus –  14 Tage später erzähl ich das einem Bekannten aus dem Fitnessstudio und siehe da, zufälligerweise hatte er noch einen zweiten Startcode bekommen und den konnte er mir zur Verfügung stellen – kostenlos! Und das obwohl die Startplätze mittlerweile teuer im Internet gehandelt werden. Ich bin ein echter Glückspilz, obwohl ich das im ersten Moment gar nicht so empfunden habe. Ich war innerlich schon soweit, dass ich erst mal einen Halbmarathon laufe und dann schaun wir mal Anfang 2013 ob ich dann noch will.

Warum hier?

Wie schon im letzten Artikel geschrieben, war ich bisher ja eher der “nach-Lust-und-Laune”-Läufer. Jetzt, mit einem vorgegebenen Trainingsplan und einem Ziel vor Augen, setze ich mich ganz anders mit mir und meinem Ziel, meinem Trainingszustand, meinem Ehrgeiz, meinem inneren Schweinehund, dem Wetter, Fettverbrennungspuls, Trainingspuls und Übertraining… auseinander und darüber kann ich noch viel schreiben.
Ach so, ja, den Alltag gibt es auch noch mit neuem Job, Umzug Mitte Dezember und Weihnachten. Was will man mehr ;-) Dazu ist das Laufen der perfekte Ausgleich.
Am Ende eines Trainings stelle ich oft fest, dass es während des Laufens lange Phasen des Loslassens gab, nur noch Laufen und Atmen und ganz bei sich sein, einfach der perfekte Moment!

Und nun?

Es ist erst der zweite Monat meines Trainings vorbei und ich muss doch ein bisschen mehr auf mich aufpassen. Der Wahnsinn klingt vielleicht schon durch, denn in meinem Kopf geht es schon lange nicht mehr darum diese 42,165 km zu bewältigen, nein, ich beschäftige mich schon 10 Monate vor dem Lauf  damit, wie ich es unter 5 Stunden schaffen soll. Jede Trainingseinheit wird von mir eingehalten und möglichst noch ein bisschen mehr gemacht, so ein Ehrgeiz ist auch nicht gesund. Deshalb ist morgen erst mal trainingsfrei und am Freitag entspanne ich bei Yoga und Sauna.

 

November 28, 2012 |  by  |  Competenz
 

No Comments


Trackbacks

  1. Marathon 2013 – III Ein Satz mit X | compunist